Eine Form der Teilzeit mit einer schrittweisen Erhöhung der Arbeitsstunden, welche den Wiedereinstieg des Mitarbeiters nach vorangegangener Babypause erleichtern soll. Durch die Rückkehr des Mitarbeiters minimieren sich die Personalbeschaffungskosten des Unternehmens.
Ein alternierender Arbeitsplatz bietet dem Mitarbeiter die Möglichkeit, wechselnd im Unternehmen und an einem außerbetrieblichen Arbeitsplatz (zum Beispiel zu Hause) zu arbeiten. Grundvoraussetzung sind zwei nahezu identisch ausgestattete Arbeitsplätze, an denen der Mitarbeiter, je nach Betriebs- und/oder Familienbelangen, tätig sein kann. Wesentlich hierbei ist eine gute Kommunikation am betrieblichen Arbeitsplatz.
Unter Altersteilzeit versteht man die Möglichkeit eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand. Gemäß der betrieblichen Notwendigkeit sowie der persönlichen Wünsche des Arbeitnehmers wird dessen Arbeitszeit reduziert.
Die Arbeitszeiterfassung dient der Dokumentation und Kontrolle vereinbarter Arbeitszeiten.
Ziel ist es, die tatsächlich geleistete im Verhältnis zur vorgeschriebenen Arbeitszeit zu ermitteln. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Arbeitszeiterfassung: Direkt durch den Arbeitnehmer selbst oder zentral, beispielsweise durch Stempeluhren.
Der Back-up-Service ist ein Angebot des Familienservices und bietet kurzfristige und flexible Betreuung für Stunden, Tage, Wochen, Wochenenden und auch nachts – also rund um die Uhr – als Ergänzung zur Regelbetreuung und für Kinder aller Altersgruppen
Gesetzlich geregelter, beide Geschlechter gleichermaßen betreffender Anspruch auf unbezahlte Freistellung von maximal drei Jahren zur Betreuung und Erziehung eines Kindes. Der schriftliche Antrag beinhaltet u.a. Angaben über Wünsche nach Teilzeitbeschäftigung - bis zu 30 Stunden wöchentlich sind möglich. Während der Elternzeit besteht Kündigungsschutz. Für Frauen bereits ab dem Zeitpunkt des Mitteilens der Schwangerschaft - für Männer acht Wochen vor Beginn der Elternzeit.
Ansprechpartner und Koordinator für alle familienrelevanten Aspekte in einem Unternehmen. Dies betrifft die Schaffung familiengerechter Arbeitszeitmodelle, Bedarfsklärung und Umsetzung von Kinderbetreuung sowie die Ermöglichung und Koordination von organisatorischen und finanziellen Unterstützungsangeboten für Familien. Er nimmt die Interessen der Mitarbeiter wahr und artikuliert diese gegenüber der Unternehmensführung. Hierdurch kommt es zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess: Verschiedene Interessen werden in Einklang gebracht - innovative Lösungen werden ausgehandelt.
Freistellung der Beschäftigten zur Erfüllung der Erziehungsaufgaben über den gesetzlichen Anspruch der Elternzeit hinaus. Das Arbeitsverhältnis gilt als beendet, wobei eine Zusage zur bevorzugten Wiedereinstellung, jedoch ohne Rückkehrgarantie, gegeben wird. Der Freistellungszeitraum wird gemäß dem individuellen Betreuungsbedarfs des Kindes im Vorfeld geklärt, so dass die fehlende Arbeitskraft bei der Personalplanung berücksichtigt werden kann.
Die pme Familienservice GmbH ist einer der deutschlandweiten Marktführer auf dem Gebiet Work-Life-Balance und Diversity & Inclusion. Von großer Bedeutung ist auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und somit eine gut organisierte Kinderbetreuung.
Der Familienservice Nürnberg in Maxfeld steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung (carmen.woehner@familienservice.de).
Die Frauenbeauftragte übernimmt die Interessensvertretung für Frauenbelange innerhalb eines Unternehmens. Sie beschäftigt sich mit Anliegen, die aus den spezifischen Lebenslagen von Frauen entstehen und benennt diese gegenüber der Unternehmensführung. Zudem koordiniert sie die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge, von denen aktuell, aber auch zukünftig Beschäftigte profitieren können.
Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Mitarbeiter fühlen sich durch Führungskräfte verstanden - und familienfreundliche Personalpolitik lässt sich mit Hilfe der Führungskräfte verwirklichen, indem diese steuernd in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse sowie Produktionsstrukturen eingreifen, um familienfreundliche Maßnahmen in den Alltag des Unternehmens zu integrieren.
Entsprechende Führungskräfteschulungen erweitern Führungskompetenzen.
Schulungsmaßnahmen für Führungskräfte aller Ebenen eines Unternehmens, bei denen Fragen bezüglich der Schnittstellen von Familie und Beruf sowie deren zufrieden stellende Vereinbarkeit für alle Betroffenen thematisiert werden. Zudem werden mögliche Maßnahmen vorgestellt und deren Vor- und Nachteile diskutiert.
Führungskräfteschulungen motivieren, Neues zu integrieren, und sichern somit den Unternehmenserfolg auch in der Zukunft.
Die moderne Arbeitswelt, ihre hohen Anforderungen und ihre Schnelllebigkeit begünstigen immer mehr die Entstehung von Krankheiten. Vor allem chronische Erkrankungen treten zunehmend auf.
Es gilt, Ursachen zu bekämpfen und durch Verhaltens- und Verhältnisprävention die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. Dazu bedarf es einer erhöhten Gesundheitsorientierung auch im Unternehmen, was die individuellen Bemühungen der Beschäftigten um Gesundheit ergänzen soll.
Vorteile der Gesundheitsförderung für Ihr Unternehmen sind u.a. Kostenersparnis durch geringere Fehlzeiten, dauerhafter Erhalt der Arbeitskraft und somit der Kompetenzen im Unternehmen.
Der Gleichstellungsbeauftragte thematisiert sowohl Bevorzugungen als auch Benachteiligungen im Alltag des Unternehmens, die im Zusammenhang mit der Geschlechtszugehörigkeit stehen. Zudem arbeitet er - gemeinsam mit der Unternehmensleitung, der Arbeitnehmervertretung und allen Beschäftigten - an Verbesserungsmöglichkeiten.
Für den Beschäftigten gibt es eine vereinbarte Jahresarbeitszeit. Diese kann individuell gestaltet und mit familiären Aufgaben in Einklang gebracht werden. Plus- und Minusstunden werden innerhalb eines Jahres ausgeglichen.
Ein Arbeitsplatz bzw. mehrere Arbeitsplätze werden auf zwei oder mehr Mitarbeiter aufgeteilt. Job-Sharing ist auch auf der Führungsebene möglich.
Voraussetzung ist immer eine gute Kommunikation zwischen den Beteiligten.
Beschäftigte, die sich in der Elternzeit befinden, können bei personellen Engpässen im Betrieb als Vertretung herangezogen werden.
Langfristige, flexible Arbeitszeitvereinbarung, in der wechselnde familiäre Anforderungen des Beschäftigten berücksichtigt werden.
Freistellung, Teilzeit- oder Vollzeitarbeit werden im Rahmen des Arbeitsvertrages vereinbart.
Familiäre Schlüsselqualifikationen, wie etwa Organisationstalent, Teamführung und Konfliktfähigkeit, sind im Berufsalltag von großem Nutzen.
Beschäftigte mit "ungeraden" oder diskontinuierlichen Berufsbiografien bedeuten somit eine klare Kompetenzerweiterung Ihres Personals.
In regelmäßigen, persönlichen Gesprächen mit dem Mitarbeiter werden seitens der Unternehmensleitung oder des Betriebsrates individuelle Problemlagen erörtert, Maßnahmen des Betriebes vorgestellt und an konkreten Lösungen gearbeitet, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. Auch die persönlichen, karrierebezogenen Bedürfnisse des Mitarbeiters sind Thema des Mitarbeitergesprächs.
Die sog. Notmütter kümmern sich um Kinder in Ausnahmesituationen, beispielsweise bei sehr kurzfristigem Betreuungsbedarf wegen Ausfalls der regulären Betreuung oder einem höheren Bedarf aufgrund einer Dienstreise oder einer Fortbildung. Die Betreuung findet meist im Haus der Familie statt.
Vertretung der Beschäftigten einer Dienststelle der öffentlichen Verwaltung, vergleichbar mit der Arbeitnehmervertretung in den Betrieben der Privatwirtschaft (Betriebsrat).
Möchte ein Mitarbeiter nach der Erziehungsfreistellung auf seine vorherige Stelle zurückkehren, werden in Rückkehrgesprächen Möglichkeiten der weiteren Berufstätigkeit, wie etwa nötige Qualifikation, Arbeitsumfang und -lage sowie Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erörtert.
Sabbatical ist ein Arbeitszeitmodell mit dem Ziel einer langfristig geplanten, unbezahlten Freistellung - einige Wochen bis zu 12 Monaten - von der Arbeit. Der Mitarbeiter gilt in diesem Zeitraum als betriebszugehörig und verfügt über eine Arbeitsplatz- und Beschäftigungsgarantie. Ermöglicht wird diese Freistellung durch verschiedene Modelle. So kann beispielsweise Vollzeit bei einem Teilzeitgehalt gearbeitet werden.
Kollektive Form von Telearbeit. Dezentrales, wohnortnahes Arbeitszentrum eines oder mehrerer Unternehmen, in das bestimmte Aufgaben ausgelagert werden. Fahrtzeiten werden hierdurch reduziert.
Befreiung von der Arbeit aus nicht vorhersehbaren, persönlichen Gründen, wie etwa einem Todesfall in der Familie, Erkrankung eines Kindes oder unaufschiebbare ärztliche Behandlung. Der Sonderurlaub kann kurzfristig, unter Wegfall der Bezüge, gewährt werden.
Bündelung der Arbeitskraft von mehreren Personen zur Lösung einer bestimmten Aufgabe. Die Teammitglieder haben die Möglichkeit, Aufgaben zu verteilen und tragen gemeinsam die Entscheidungsverantwortung.
Telearbeit ist jede auf Informations- und Kommunikationstechnik gestützte Tätigkeit, die ausschließlich oder zeitweise an einem außerhalb der zentralen Betriebsstätte liegenden Arbeitsplatz verrichtet wird. Dieser Arbeitsplatz ist mit der zentralen Betriebsstätte durch elektronische Kommunikationsmedien verbunden.
Gesamtheit aller Kommunikationsinstrumente und -maßnahmen eines Unternehmens, mittels denen es seine Leistungen bei allen relevanten Zielgruppen darstellt, zum Beispiel Intra- bzw. Internetauftritt. Die Unternehmenskommunikation umfasst sowohl die Kommunikation innerhalb des Unternehmens als auch die mit seiner Umwelt.
Familienbezogene Vorstellungen können offen geäußert werden, eigene Ideen werden aufgegriffen und umgesetzt, Maßnahmen werden übersichtlich und transparent dargestellt.
Unternehmenskultur ist ein betriebswirtschaftlicher Begriff aus der Organisationstheorie und beschreibt die Entstehung und Entwicklung sowie den Einfluss kultureller Aspekte auf Organisationen. Sie erlaubt es Mitgliedern, ihre Ziele besser verwirklichen zu können und Außenstehenden, die Organisation besser zu verstehen. Sichtbar wird die Unternehmenskultur u.a. in den Inhalten des Unternehmensleitbildes, welches neben langfristigen Zielen und Strategien zu deren Erreichen auch Aussagen über die gewünschte Kultur eines Unternehmens hinsichtlich des Auftretens, Benehmens und des Umgangs, benennt.
Der Mitarbeiter erfüllt seine arbeitsvertraglichen Verpflichtungen zur Arbeitszeit eigenverantwortlich, wobei der Arbeitgeber auf die Kontrolle dieser Einhaltung verzichtet. Zudem werden dem Mitarbeiter optimale Rahmenbedingungen und Gestaltungsspielräume geboten, seine Arbeitszeit ergebnisorientiert einzusetzen. Wesentlich hierbei: Bei einem Missverhältnis zwischen Aufgabenumfang und vertraglichem Arbeitszeitbudget (Über- bzw. Unterlast) greift eine wirksame betriebliche Hilfestellung zur Ausbalancierung von Aufgaben und Arbeitszeitvolumen.
Familienorientierte Vertretungsregelungen ermöglichen Mitarbeitern mit Kindern und/oder pflegebedürftigen Angehörigen in Not- bzw. Bedarfsfällen den Arbeitsplatz kurzfristig zu verlassen.
Sind Vertretungsregelungen offiziell vereinbart, können Beschäftigte - gegebenenfalls in einem vorab festgelegten zeitlichen Rahmen oder für eine vereinbarte Dauer - schnell und unkompliziert von dieser Arbeitsfreistellung Gebrauch machen. Einzelfallspezifische Diskussionen entfallen, der Mitarbeiter befindet sich nicht in einer gegenüber den entscheidungsbefugten Vorgesetzten bittstellerischen Position und personalen Engpässen wird vorgebeugt.
Die berufliche Freistellung - zum Beispiel Elternzeit - geht mit einer mehr oder minder weitgehenden Dequalifizierung einher. Diese kann ganz allgemein durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen abgefedert werden. Spezielle betriebliche Veränderungen und
Änderungen im Produktionsablauf können zudem im Rahmen von Trainee-Programmen zur Wiedereingliederung vermittelt werden. Für den Mitarbeiter heißt dies: Ihm wird ein zeitlich befristeter Korridor zugestanden, in dem er sich an die gewandelten Bedingungen im Betrieb anpassen und beispielsweise die neuen Produktionsabläufe erlernen kann. So hat er die Gelegenheit, sich schrittweise in den betrieblichen Alltag zu reintegrieren.
Die Gewährung von Zusatzurlaub erlaubt es Beschäftigten mit Kindern entspannter zu arbeiten, denn sie wissen, dass die Freistellung zum Beispiel im Falle der Erkrankung eines Kindes seitens des Unternehmens bewilligt wird. Besonders familienfreundlich wird die Maßnahme auf Grund der Tatsache, dass dieser Zusatzurlaub bezahlt wird - finanzielle Einbußen für Beschäftigte und deren Familien sind also nicht zu erwarten.